Ohne Projekte keine Innovation. Warum Unternehmen dabei auf die eigenen Mitarbeiter setzen sollten.

Projekte, Projekte, Projekte! Sie sind eine treibende Kraft für Innovation und Wandel, neue Projekte zu definieren und zu entwickeln ist lebensnotwendig für jedes Unternehmen. In den meisten Fällen werden Projektinitiierung und Projektstaffing allerdings nach dem klassischen Top-Down-Prinzip umgesetzt. Das ist häufig kompliziert, teuer und trägt nicht unbedingt zu einem guten Arbeitsklima bei. Dabei geht es auch anders: Direkt, einfach und intern. Zeit für Veränderungen.

Projektarbeit gewinnt in Unternehmen seit Jahren mehr und mehr an Bedeutung. Bereits 2015 fand die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. in einer Untersuchung heraus, dass über ein Drittel des deutschen Bruttoinlandsprodukts durch Projekte erwirtschaftet wurde, Tendenz steigend. Projekte sollten aber nicht nur durchgeführt, sondern auch als Innovationswerkzeug gesehen und gepflegt werden.

 

Externe Experten = innovative Projekte?

Projektablauf Top-down:

  • ein Thema wird als so wichtig erachtet, dass ein Projekt dafür aufgesetzt wird
  • in aller Regel werden zuerst einmal eine externe Agentur oder Berater hinzugezogen
  • im besten Fall identifizieren und ernennen diese intern einen Projektstaffer, der intern weitere „Ressourcen“ hinzu suchen soll

Ergebnis:

  • das Projektteam besteht aus denselben Kollegen, die sich immer für Projekte melden
  • das Projektstaffing ist dennoch arbeits- & zeitintensiv und damit teuer
  • die Ideen und Kreativität der eigenen Mitarbeiter werden nicht ausreichend gewertschätzt, da sie höchstens ergänzend im Projektteam vertreten sind & Projektthemen ausschliesslich vorgegeben werden.

Das klingt überspitzt? In vielen Unternehmen ist das ein klassischer Ablauf für eine Projektumsetzung.

 

Wir wissen: Das geht auch anders!

 

Projektablauf Bottom-up:

  • ein Mitarbeiter hat eine tolle Idee für ein Projekt, das ein wichtiges Thema oder eine aktuelle Herausforderung im Unternehmen betrifft
  • der Mitarbeiter bringt seine Projektidee auf die Agenda und sucht eigeninitiativ nach den bestmöglich qualifizierten Unterstützer unter seinen Kollegen

Ergebnis:

  • die eigenen Mitarbeiter und ihre Ideen werden gewertschätzt
  • ein echter Wissensaustausch zwischen Kollegen aus verschiedenen Disziplinen und Fachbereichen entsteht
  • das Projekt wird von Menschen umgesetzt, die das Unternehmen genau kennen und wissen, worauf es ankommt
  • Engagement und Eigeninitiative werden gefördert und gestärkt
  • die Mitarbeiterzufriedenheit steigt

Klingt überspitzt? So kann Projektinitiierung und Projektstaffing tatsächlich aber auch funktionieren. Direkt, einfach und intern. Mit kurzen Wegen und offener Kommunikation. So können nicht nur erfolgreiche Projekte umgesetzt werden, es wird gleichzeitig auch eine ganz andere Botschaft an die Mitarbeiter gesendet. Die vermeintliche „Gefahr“, dass Mitarbeiter mit den abstrusesten Ideen kommen und plötzlich nur noch Projekte umsetzen und keine „echte“ Arbeit mehr machen, ist in der Praxis kaum gegeben – entsteht doch dieses Angebot nicht im luftleeren Raum und losgelöst von der Kultur und ihren Spielregeln. Sollten die Mitarbeiter ihre Manager wirklich mit einer Ideenflut förmlich überrollen, wäre dies allerdings ein schönes Luxusproblem – welches man gemeinsam, vielleicht ja mit einer Projektgruppe, die neue Spielregeln für die kooperativeZusammenarbeit und agile Organisation entwickelt.

Sie kommen nicht ohne externe Impulse aus? Auch okay und in vielen Fällen durchaus sinnvoll – wenn die grundsätzliche Haltung ist: Die wichtigsten Experten, die für bestimmte Projekte gebraucht werden, sind schon da.

In unserer Software flex:workz können Projekte genau auf diese Weise initiiert werden, Projektstaffing findet Bottom-up statt. Hier kann jeder ein Projekt ausschreiben und das perfekte Team für die Umsetzung finden – im eigenen Unternehmen. Ein cleveres Matching schlägt automatisch Kollegen vor, die besonders gut zu einem passen könnten, die Kontaktaufnahme erfolgt dann eigeninitiativ und Bottom-up, ohne Steuerung von oben und komplizierte Prozesse.

Neben Projekten gibt es auch die Möglichkeit, ein Mentoring in die Wege zu leiten, Kollegen für ein Jobsharing oder eine Jobrotation zu identifizieren – und einfach und direkt miteinander in Kontakt zu treten. 

 

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