Alles geht anders! 44 Fragen zur Arbeitswelt.

Gerade lese ich ein Buch, das mich dazu inspiriert, mehr Fragen zu stellen. Ich mag Fragen ohnehin ganz gerne, doch in „Rock your Idea. Mit Ideen die Welt verändern“ von Martin Gaedt wird man zum exzessiven Fragenstellen geradezu animinert.

„Fragen bringen Ideen und Veränderung“ heißt es da, und „Gewohnheiten zu hinterfragen bringt Neues in die Welt“. Besonders gut gefällt mir die Aussage „Alles geht anders“. Denn ja, warum eigentlich nicht?

Der Autor regt dazu an, an jeder Ampel, in jedem Stau, in jedem Wartezimmer, zu jeder erdenklichen Gelegenheit Fragen zu stellen: 44 am Stück. Wer das regelmäßig tut (sozusagen das Fragenstellen übt), erhöht seine Fragenfitness und kommt auf ganz neue Gedanken. Schon eine „Kracherfrage“ kann den Unterschied machen.

Das Kapitel endet mit einer klaren Aufforderung:
„Gute Fragen stellen ist trainierbar. Also an die Übung!“

Ich fühlte mich direkt herausgefordert und habe aus dem Bauch heraus versucht, 44 Fragen zur Arbeitswelt, meinem Herzensthema, zu stellen. Das hat mich (inklusive aufschreiben) tatsächlich noch gute 10 Minuten gekostet, das Training beginnt also gerade erst. Aber Übung macht bekanntlich den Meister. Vielleicht bekommen Sie ja gleich Lust, mitzumachen?!

01. Sollte das Leben in die Arbeit passen – oder die Arbeit ins Leben?

02. Wer sagt eigentlich, dass ein Job am besten in eine 40-Stunde-Woche passt?

03. Kann eine 40-Stunden-Woche, verteilt auf 5 Wochentage, überhaupt flexibel sein?

04. Warum arbeiten wir immer noch so, wie zu Zeiten der Industrialisierung?

05. Was machen wir aus all unserem Wissen über „gute Arbeit“ und Produktivität?

06. Bedeutet „Work-Life-Balance“, dass die Arbeit nicht zum Leben gehört?

07. Wenn Arbeitszeit gleich Lebenszeit ist, was bedeutet das für unsere Berufswahl?

08. Was bedeutet Erfolg?

09. Wie misst man Leistung?

10. Kann es „neue Arbeit“ nur für „Wissensarbeiter“ geben?

11. Wann beginnt die „Zukunft der Arbeit“?

12. Wann ist Arbeit „gute Arbeit“?

13. Und lässt sich das überhaupt pauschalisieren?

14. Wofür arbeiten wir?

15. Wie können wir alle von „New Work“ profitieren?

16. Wie schafft man einen kulturellen Wandel ohne „Change Prozess“?

17. Existiert unsere Wirtschaft zum Selbstzweck – oder zum Wohl des Menschen?

18. Wie viel wollen wir verdienen?

19. Wie viel müssen wir verdienen?

20. Was machen wir mit dem verdienten Geld?

21. Was ist wichtiger, Geld oder Zeit?

22. Wenn Sie frei wählen könnten, wie viele Stunden in der Woche würden Sie arbeiten?

23. Wann war ein Arbeitstag ein guter Tag?

24. Was motiviert Sie?

25. Was ärgert Sie?

26. Was stresst Sie?

27. Wie viele Menschen fallen Ihnen spontan ein, die wirklich glücklich sind in Ihren Jobs?

28. Was macht Menschen glücklich im Job?

29. Wenn wir es gesamtgesellschaftlich schaffen würden, mit weniger Arbeit mehr zu erreichen – was machen wir dann mit der gewonnenen Zeit?

30. Was möchten Sie am Ende Ihres Lebens über Ihren beruflichen Weg sagen können?

31. Braucht es heute und in Zukunft noch „Chefs“?

32. Wenn ja, wie sieht ein guter Chef aus?

33. Ist „New Work“ nur eine Blase?

34. Was antworten Sie beim Small Talk auf die Frage: „Und, was machst du so?“

35. Was wollten Sie als Kind werden?

36. Haben Sie Lust, noch einmal ganz was anderes zu machen?

37. Wenn Berufliches und Privates verschwimmen, ist das was Gutes oder was Schlechtes?

38. Ist die digitale Transformation gut oder schlecht?

39. Wenn alles immer flexibler wird – wo finden wir dann Halt?

40. Können wir heute wirklich sagen, wie die Arbeitswelt in 5 Jahren aussehen wird?

41. Wenn nicht, wie können wir junge Menschen darauf vorbereiten?

42. Wann haben Sie zuletzt Ihren Job hinterfragt?

43. Wann haben Sie zuletzt von Ihrem Job geschwärmt?

44. Stellen wir, bezogen auf unser Berufsleben, eigentlich viel zu wenige Fragen?

Auf geht’s, machen Sie mit! Lassen Sie uns mehr Fragen stellen – und weniger „Aber’s“ sagen! 🙂

1 Kommentare

  1. Gute Fragen, die es zu beantworten gilt und ein guter Ansatz zum weiter machen. Als Mutter von vier Kindern stellt sich mir die Frage: Werden die Kinder durch unser Bildungssystem entsprechend vorbereitet. Wo sind die Querdenker? Wie wird dies gefördert? Ist dies überhaupt gewollt? Was ist wichtig für die zukünftige Arbeitswelt? Was erwartet man von seinen Mitarbeitern? Wie kommen diese Gehaltsunterschiede zu Stande? Sind diese berechtigt? Welche Rolle spielen Erfahrung und Lebenserfahrung eine Rolle? Wieso werden die Arbeitsangebote mit zunehmenden Alter weniger statt mehr?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.